Performing Messiness
Design wehrt sich gegen Standard und Struktur
Goodbye clean chic, hello positive mess! Inszenierte Unordnung in Wohnräumen, wilde Layering-Looks in der Mode und Strömungen wie Brat und Post-Perfect zeigen, dass Messiness in einer auf Effizienz getrimmten Gegenwart zu einer inspirierenden Haltung wird, die Raum für Serendipität, Intuition und neue Ideen schafft. In meiner qualitativen Forschung untersuchte ich, welches Potenzial Performing Messiness für das Design eröffnet. Die entstandene MESS ZINE-Serie hinterfragt standardisierte sowie digital- und KI-geprägte Designpraktiken und eröffnet Designer*innen alternative Denk- und Handlungsweisen.
