Paper:Play
Dieses mittels einer Reihe dynamischer Plakate als Manifest entwickelte Projekt verwandelt Papier in ein zeitbasiertes Medium. An der Schnittstelle zwischen Interaction Design und Grafikdesign angesiedelt, zielt «Paper:Play» darauf ab, die Wahrnehmungen und Erwartungen der Betrachter:innen in Bezug auf Druckerzeugnisse zu hinterfragen.
Durch den Einsatz leitfähiger und thermochromer Druckfarben wechseln die Plakate zwischen verschiedenen Sichtbarkeitszuständen und verweisen so auf die bildschirmbasierte Interaktion im Gegenüber zur materiellen Latenz.
In einer digitalen Kultur, die von nahtloser Interaktion und ständiger Beschleunigung geprägt ist, hinterfragt diese Arbeit, wie Aufmerksamkeit entsteht und wie sich Bedeutung durch spielerische, dabei zugleich langsame und intensive Beobachtung manifestiert.
